Heizkostenzuschuss 2019/2020

Auch im heurigen Jahr gewährt das Land Steiermark einen Heizkostenzuschuss. Der Zuschuss beläuft sich auf € 120,- für alle Heizungsanlagen. Der Antrag ist bis spätestens Freitag, 20. Dezember 2019 im Gemeindeamt zu stellen. Einkommensnachweise sind mitzubringen, die Einkommensgrenzen entnehmen Sie bitte der Tabelle. Auch seitens der Gemeinde wurde ein Gemeindevorstandsbeschluss gefasst, dass jeder, der die Richtlinien des Landes erfüllt, einen Gemeindezuschuss von € 70,- erhält.

 

Einkommensgrenzen 
(Achtung: 13. und 14. Gehalt bzw. Pension muss miteinbezogen werden!)
Ein-Personen-Haushalt: € 1.259,00
Ehepaare bzw. Haushaltsgemeinschaften: € 1.889,00
für jedes Familienbeihilfe beziehende im Haushalt lebende Kind: € 378,00

 

Umfang und Höhe der Förderung:
Pro Haushalt kann EIN Ansuchen gestellt werden. Anträge können ab 01. Oktober 2019 in der Wohnsitzgemeinde, in den Stadtämtern, Servicecentern und Servicestellen der Stadt Graz gestellt werden. Als Haushalt gilt eine in sich abgeschlossene Wohneinheit, die über einen eigenen Koch-, Schlaf- und Sanitärbereich verfügt. Das Erfordernis eines eigenen Sanitärbereiches entfällt, wenn sich der Wasseranschluss außerhalb der Wohneinheit befindet. Der Zuschuss wird in Form einer Einmalzahlung für die Heizperiode 2019/2020 gewährt. Die Höhe des Zuschusses beträgt € 120,00 für alle Heizungsanlagen.

 

Antragsberechtigung:
Voraussetzung für die Gewährung des Zuschusses ist, dass der/die AntragstellerIn zumindest seit 1. September 2019 den Hauptwohnsitz in der Steiermark hat. Wenn MitbewohnerInnen im Haushalt angeführt sind, welche für die Ermittlung der Fördergrenzen zu berücksichtigen sind, müssen auch die angeführten MitbewohnerInnen an der angegebenen Adresse seit 1. September 2019 ihren Hauptwohnsitz haben. Ausgenommen von der Antragsberechtigung sind BewohnerInnen von Schüler-, Studenten- und sonstigen Heimen sowie von Alten- und Pflegeheimen und AsylwerberInnen. Grundsätzlich keinen Anspruch auf Heizkostenzuschuss haben auch all jene Personen, die eine „Wohnunterstützung“ beziehen.

 

Als Einkommen gelten insbesondere nicht:
1. Pflegegeld
2. erhöhte Familienbeihilfe
3. Ruhegeld für Pflegeeltern
4. Pflegeelterngeld
5. Einkommen von Personen, die aufgrund der Richtlinien der 24-Stunden-Betreuung des Bundes hauptwohnsitzlich gemeldet sind.
6. Allfällige von der Gemeinde gewährte Heizkostenzuschüsse.